VIX (Angstbarometer)
VIX · Angstbarometer
Der VIX misst die erwartete Schwankungsbreite des US-Aktienmarkts in den nächsten 30 Tagen, berechnet aus Optionspreisen auf den S&P 500; er steigt, wenn Anleger nervös sind, daher der Spitzname „Angstbarometer“.
Einfach erklärt
Werden Märkte nervös, zahlen Anleger mehr für eine Absicherung gegen Kursverluste, also für Optionen. Der VIX macht aus dem Preis dieser Versicherung eine Zahl dafür, wie viel Turbulenz erwartet wird. Berechnet wird er von Cboe Global Markets. Als grobe Orientierung gelten Werte unter 20 als ruhig, über 30 als Zeichen großer Angst.
Warum das wichtig ist
Der VIX bewegt sich meist gegenläufig zu den Aktienkursen und zeigt die Stimmung schnell. Ein Sprung nach oben signalisiert Flucht aus dem Risiko; sehr niedrige Werte über lange Zeit gelten manchmal als Warnung vor Sorglosigkeit.
Zusammenhang mit den Märkten
- Sprunghafter Anstieg: Aktien fallen meist, sichere Häfen wie US-Anleihen, Gold und Yen steigen, Schwellenländerwährungen werten ab
- Sinkender VIX: Die Risikobereitschaft kehrt meist zurück
- Für Europa gibt es den VSTOXX auf Basis des Euro Stoxx 50, für den DAX den VDAX-NEW
